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Derbysieg für KIT SC Volleyballer

Zum fünften Mal in Folge schlugen die Volleyballer in der aktuellen Saison auf heimischem Hallenboden auf. Gegner war der SSC Karlsruhe II aus dem Westen Karlsruhes. Das Derby wollten die KIT SCler nutzen um die beiden letzten Niederlagen hinter sich zu lassen und wieder Punkte für die Tabelle zu sammeln.

In bekannter Stammspielerbesetzung starteten die Gastgeber konzentriert in den ersten Satz, mussten aber gleich einem 3-Punkte Vorsprung hinterherlaufen. Auch die beiden Auszeiten von Trainer Sartisson (8:11 und 15:18) brachten nicht die Wende im Spiel der Hausherren. Der Satz ging mit einigen ansehnlichen Ballwechseln zu Gunsten des SSC aus (20:25).

In Satz zwei konnten die Campusvolleyballer dann die Abwehr der Gäste deutlich besser unter Druck setzen. Auch der Block war an diesem Spieltag häufiger erfolgreich, als das bei den letzten beiden Spielen der Fall war. Bis zum 13:13 schenkten sich beide Mannschaften nichts. Dann schritt Außenangreifer Schröder zur Grundlinie und bildete mit seinen Spieleröffnungen die Basis für eine KIT SC Führung, die auch durch diverse Spielerwechsel beim Gegner nicht mehr hergegeben wurde. Krankheitsbedingt verließ Diagonalspieler Winter das Feld und überließ dem motivierten Kautzmann das Angreifen. Mit Erfolg: Der KIT SC glich zum 1:1 nach Sätzen aus (25:21).

Die beiden folgenden Sätze sorgten für Kopfschütteln und erstauntes Augenwischen der Zuschauer: Zunächst überraschte der KIT SC mit einem ordentlichen Fehlstart in Satz drei (3:12). Anschließend gönnte Sartisson Zuspieler Nees eine Auszeit und Karlewski übernahm. Nach diesem Wechsel erinnerten sich die Hausherren zumindest wieder an das Volleyballspielen. Der Abstand konnte allerdings nicht aufgeholt werden (14:25).

Entscheidung im Tie-Break

Satz vier dominierten dann die Campussportler: Nees, gedanklich erholt, setzte seine Angreifer geschickt in Szene und der Block entschärfte die Angriffe des SSC. Die erste Auszeit nahmen die Gäste bereits bei einem Stand von 3:7, die zweite war dann bei 7:14 fällig und verhalf auch nicht die starken Abwehrreihe um Libero Münch aus der Ruhe zu bringen. Aufschlagserien von Hansen und Kautzmann bauten das Punktepolster weiter aus (21:11). Ein Ass von Nees ließ diesen Satz auch mit 14 Gegenpunkten beenden, nunmehr zum 2:2 Satzausgleich für den KIT SC (25:14).
Für die Entscheidung sollte also der Tie-Break her. Guter Kampf auf beiden Seiten und ausgeglichener Punktestand (7:7). Dann rotierte Schröder wieder auf die erste Position: Sechs platzierte Aufschläge sorgten bei SSClern für Frust und die Vorentscheidung in diesem Spiel (13:7). Bei 15:11 konnten die Gastgeber dann den Derbysieg und zwei hart erkämpfte Tabellenpunkte feiern. Gegen den SSC Karlsruhe II hatte man eben noch nie verloren.

Die Tabelle hat immer noch wenig Aussagekraft und wird wohl auch bis zum Ende der Saison undurchsichtig bleiben. Der KIT SC hat in fünf Spielen sechs Punkte erzielt und hat damit schon jetzt mehr Punkte, als in der letzten (Premieren-)Saison zum Ende der Hinrunde. Das bedeutet ein sechster Platz mit Luft nach oben. Oberer Tabellennachbar Mannheim hat zwar ein Pünktchen mehr, aber auch zwei Spiele mehr auf dem Konto. Darüber gibt es einen deutlichen Punktesprung: Mit 12 bis 16 Punkten versammeln sich die ersten fünf Mannschaften vorne. Tabellenführer Heidelberg hat die acht Hinrundenspiele bereits hinter sich und startet nächste Woche in die Rückrunde. Der KIT SC hingegen hat sein letztes Hinrundenspiel erst im März. Die nächsten drei Spieltage im Dezember führen die Karlsruher Campusvolleyballer zunächst zur Bundesligareserve und Regionalligaabsteiger vom TV Bühl. Danach möchte man beim starken Aufsteiger in Konstanz und ein weiteres Mal bei den Mannheimern punkten. Das Ziel für alle Spiele ist klar: Raus aus der unteren Tabellenhälfte und den Vorsprung der Spitzengruppe verkürzen. (J.H)

Für den KIT SC spielten

Zuspiel: Dominik Nees - Christian Karlewski
Außenangriff: Steffen Schröder - Benjamin Grübel
Mittelangriff: Jens Hansen - Norman Neupert - Alexander Schenzel
Diagonal: Simon Winter - Philip Kautzmann
Libero: Stephan Münch
Trainer: Alexander Sartisson

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