Die knappste aller Niederlagen

 Auch im vierten Spiel der laufenden Bezirksliga-Saison konnten die Handballer des KIT SC wieder nicht die schwer ersehnten ersten Punkte einfahren. In einer äußerst ausgewogenen Partie, gegen den  SSC Karlsruhe, fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase.

In der Anfangsphase der Partie konnte sich keine der beiden Mannschaften weit absetzen, sodass es nach der ersten Viertelstunde mit 8:8 immer noch unentschieden stand. Dabei hatten die Gastgeber versucht mit einem vorgezogenen Spieler den dennoch in diesem Spiel torgefährlichsten Gast des  SSC aus dem Geschehen zu nehmen. Dieser konnte daher bis dato nur mit einem 7-Meter-Treffer zuschlagen. Da sich die Abwehrleistung der restlichen KIT SC Spielern in Grenzen hielten, entschied man sich in der Folgezeit auf eine offensive 6-0-Abwehr umzustellen. Daraufhin konnten die Gegner auf 8-10 leicht davonziehen. Nach einer Auszeit der Heimtrainer Jörg Kassel und Daniel Ziller konnten die Jungs vom KIT SC allerdings zulegen und innerhalb von 6 Minuten das Spiel mit einem 5-1 Lauf drehen. Zur Halbzeit stand es schließlich aufgrund eines unnötigen direkten Freiwurf-Tores nach Ablauf der Uhr 16:15 für den KIT SC.

 So konnte man trotz der erneuten schlechten Abwehrleistung zum ersten Mal in dieser Saison mit einem Vorsprung in die Kabine gehen. Man war nun wild entschlossen diesen nicht wieder in kürzester Zeit aus der Hand zu geben.Anschließend konnte man das Spiel zu Beginn der 2. Halbzeit weiter offen gestalten. Das erhoffte konditionsbedingte Einbrechen der Gegnermannschaft, welche nur mit 9 Feldspielern angereist war, blieb allerdings aus. Zudem konnte man die in der Halbzeit gewünschte Durchschlagskraft nicht entwickeln und auch die Abwehrleistung besserte sich nicht. So stand es nach 40 Spielminuten 20:20. Oftmals waren es Janik Seidel, Tim Holtkötter und Steffen Enderes, die für Akzente sorgen konnten und am Ende die meisten Tore für den KIT SC erzielen konnten.

 Zwischen der 40. und 50. Spielminute drohte das Spiel zu Gunsten der Gäste zu kippen, welche sich trotz einer Auszeit des KIT SC auf 22:26 davon machten. Doch man ließ sich nicht hängen und startete eine enorme Aufholjagd. So konnte man schließlich 3 Minuten vor Schluss mit 27:26 in Führung gehen. In dieser Phase zeigte die Mannschaft einmal mehr ihren Siegeswillen. Diesen Willen in Tore umzusetzen und die Gegentore zu verhindern gelang den Spielern allerdings im Laufe des Spiels nur zu selten. Und so kam es, dass man in den verbleibenden Minuten man keinen Treffer mehr markieren konnte. Auch die wiederholt unnötigen Strafen für die gegnerische Nummer 4, welche sich kurz vor Abfiff ihre rote Karte abholte, änderten daran nichts mehr. Am Ende stand eine knappe 27:28 Heimniederlage.

In einem Spiel in dem alles möglich war konnten sich die Handballer des KIT SC nicht belohnen und mussten wieder einmal viel zu viele Tore hinnehmen. Am kommenden Wochenende geht es zu dem bis hierhin ebenfalls punktlosen MTV Karlsruhe. Dann sollen endlich die ersten beiden Punkte her. Am Montag darauf darf man in der heimischen Halle die drei Spielklassen stärkere SG Stutensee-Weingarten begrüßen.

 

Für den KIT SC spielten: Tobias Teichmann, Christian Rheinbay (beide Tor), Nils Wengerofsky(1), Felix Kratschmar, Philipp Appel(1), Philipp Kinon(1), Michael Möck, Phillip Brudny, Tim Holtkötter(8), Steffen Enderes(5), Tristan Römer(2), Marius Gauch(2), Amadeus Linsler(2) und Janik Seidel(5)

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