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Hart erkämpfter Punkt für die Volleyballer

Nach dem erfolgreichen Auftakt in der letzten Woche waren die Volleyballer schon wieder in heimischer Halle aktiv. Diesmal kamen die Gäste aus Heidelberg von der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft HTV/USC. Auch sie hatten schon einen Sieg zum Saisonstart gefeiert.

Den Heidelbergern waren die KIT SCler schon auf dem Pokalspieltag begegnet und hatten dort in einem umkämpften Spiel im Entscheidungssatz letztlich das Nachsehen. In dieser Begegnung verletzte sich KIT SC-Zuspieler Dominik Nees, der auch an diesem Wochenende noch nicht auflaufen konnte. Ersatzzuspieler Christian Karlewski übernahm wieder diese wichtige Position.

Man begann mit der Siegeraufstellung gegen Mannheim, jedoch musste sich Trainer Alexander Sartisson diesmal einen unterirdischen ersten Satz seiner Schützlinge ansehen. Die Annahme machte es dem Zuspieler so schwer, dass kaum noch Variation im Angriffsspiel möglich war. Der starke Block der Heidelberger entschärfte zusätzlich noch die wenigen gelungen Angriffe effektiv und in der Feldabwehr des KIT SC lief wenig zusammen. Bei den Gästen wiederrum sorgten die vielen leichten Punktgewinne für eine hohe Motivation. Zusammengefasst: Mit 11:25 war der erste Satz aus Sicht der KIT SCler und ihrer Zuschauer viel zu schnell vorbei.

Sartisson blieb nichts anderes übrig, als das Spielsystem umzustellen: In gewohnter Aufstellung griff Norman Neupert griff nun über die Mitte an, während Simon Winter auf die Diagonalposition wechselte. Benjamin Grübel übernahm die Außenseite. Damit konnte der KIT SC nun zumindest halbwegs mit den starken Heidelbergern mithalten. Eine Aufschlagserie zur Mitte des Satzes brachte dann aber viele Punkte am Stück für die Gäste und sie entschieden den Satz mit 18:25 für sich.

KIT SC zeigt absolute Leidenschaft nach Rückstand

Deutlich mehr Einsatz in der Feldabwehr und eine höhere Konzentration forderte Sartisson zum dritten Satz von allen Akteuren auf dem Feld. Nun kämpften die Campusvolleyballer tatsächlich um jeden Ball und konnten auf Augenhöhe mitspielen. Es entwickelte sich ein spannendes und attraktives Volleyballspiel auf beiden Seiten des Netzes. Die Zuschauer in der Halle sahen spektakuläre Ballwechsel, was sie zu lautstarken Anfeuerungsrufen für ihre Mannschaft bewegte. Mit dieser Unterstützung erkämpften sich die Gastgeber den dritten Satz (25:22).

In diesem Spiel war noch längst nichts entschieden. Der vierte Satz war nun auf Seiten der Heidelberger von vielen Unsicherheiten geprägt. Plötzlich lief beim KIT SC alles zusammen: Der Block schnappte sich die Lobs der Gastangreifer und die Feldabwehr konnte viele harte Angriffe entschärfen. Außerdem sahen die Schiedsrichterinnen die Gäste so oft im Netz, dass der Satz schnell mit 25:11 an die Gastgeber ging.

Entscheidung im Tie-Break

Die Entscheidung musste also im Tie-Break fallen. Bis zu einem Stand von 5:5 schenkte sich keine der beiden Mannschaften irgendetwas. Danach wackelte die Annahme beim KIT SC etwas zu lange und brachte den Heidelbergern einen vier Punkte Vorsprung. Das ist für den Tie-Break zu viel und die Gäste holten sich den dritten Satz mit 9:15.

Trainer Sartisson ist vor allem von der kämpferischen Leistung in den letzten drei Sätzen begeistert. Einen Punkt für die Tabelle können die Campussportler damit verbuchen und sind mit vier Punkten aus zwei Spielen sehr zufrieden.

Nun steht eine längere Pause für die Volleyballer an. Sie schlagen erst wieder am 14.11. auf, erneut in heimischer Halle und ebenfalls gegen einen guten Bekannten aus der letzten Saison: Die SG Breisach-Gündlingen wird zu Gast sein. Wie immer freuen sich die Volleyballer über viele Zuschauer. (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspiel: Christian Karlewski
Außenangriff: Steffen Schröder, Benjamin Grübel
Mittelangriff: Jens Hansen, Alexander Schenzel, Norman Neupert
Diagonal: Simon Winter, Philip Kautzmann
Libero: Stephan Münch

Trainer: Alexander Sartisson, Dominik Nees

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One Passion, One Club. KIT SC.