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Die Hartmänner sorgen für Aufbruchstimmung

Seit dieser Saison ist Sebastian Hartmann der neue Coach der KIT SC Fußballer. Das neue Trainergespann wird komplettiert von seinem Bruder Simon, der ebenfalls vom FC Alemannia Wilferdingen nach Karlsruhe wechselte. Nach dem Pokalaus zeigten die Kicker des KIT SC am Sonntag dann, dass mehr in ihnen steckt und gewannen mit 3:1 bei GSK Karlsruhe. Großen Anteil daran hatte dabei auch das Trainergespann. Die KIT SC Redaktion hat sich mit den Brüdern vor dem ersten Heimspiel am Mittwoch über ihre Zusammenarbeit, Ziele und unseren "besonderen" Verein unterhalten.

KIT SC: Servus Sebastian, Hallo Simon! Ein 3:1-Auswärtssieg zum Saisonstart. Ein Auftakt nach Maß ?!

Sebastian: Hallo liebe KIT SC Redaktion, das Endergebnis spricht definitiv für einen Auftakt nach Maß! Was den Spielverlauf angeht bin ich jedoch nur mit der zweiten Halbzeit zufrieden.
Simon: Gefühlsmäßig war unsere Mannschaft zum Saisonauftakt etwas nervös und hatte großen Respekt vor dem ersten Spieltag. Vielleicht zu viel…

KIT SC: Bereits am Mittwoch geht es für eure Mannschaft weiter. Um 18.15 Uhr empfängt ihr im heimischen Sparda Sport-Park die zweite Mannschaft von Germania Friedrichstal. Was erwartet ihr euch vom ersten Heimspiel?

Simon: Ich erhoffe mir, dass die Mannschaft befreiter aufspielt und an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpft. Die Leistung länger als 45 Minuten konstant auf das Spielfeld zu bringen muss nicht nur für dieses sondern auch für die folgenden Spiele das Ziel sein.
Sebastian: Der Auftakt sollte nicht überbewertet werden. Es gilt immer noch die neun Neuzugänge in das Team zu integrieren und das benötigt einfach Zeit. Meine Mannschaft hat einen guten Geist, ist willig und zeigte im ersten Match bereits, dass sie ein gutes Fitness-Level hat. Klar wollen wir auch das erste Heimspiel gewinnen um die großartige Stimmung weiterhin hochzuhalten.

"Wir vertrauen der Mannschaft und sie machte es mir nach der Einwechslung auch einfach. Grundsätzlich gilt bei uns das Leistungsprinzip und daran halten wir uns."

Simon Hartmann, Co-Trainer KIT SC Fußball Herren

KIT SC: Chef-Coach Sebastian Hartmann reagierte zur Pause und brachte Matchwinner Simon Hartmann. 45 Minuten zu spät, oder Simon?

Simon: Ich war natürlich stinksauer! (lacht) Spaß beiseite... Ich konnte nicht, wie viele andere Spieler, die komplette Vorbereitung durchziehen und war zudem 10 Tage krank. Wir vertrauen der Mannschaft und sie machte es mir nach der Einwechslung auch einfach. Grundsätzlich gilt bei uns das Leistungsprinzip und daran halten wir uns. 

KIT SC: Die Konstellation mit einem brüderlichen Trainergespann ist sicher etwas ganz Besonderes. War dies immer ein Ziel von euch oder hat sich dies nun einfach ergeben?

Sebastian: Für uns ist das nichts ganz neues, da wir beim FC Nöttingen in der A-Jugend bereits zusammen gearbeitet haben und als Spieler seit nun sieben Jahren gemeinsam spielen. Der Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen war mir sehr wichtig und auch der Hauptgrund den FC Alemannia Wilferdingen zu verlassen. 
Simon: Mir war ohnehin klar, dass wir den weiteren fußballerischen Weg zusammen gehen werden - ob als Trainer oder Spieler. Als Sebastian mir von der Möglichkeit des KIT SC-Engagements erzählte, war ich sofort angetan. Als angehender Lehrer möchte ich die Chance nutzen mich in meiner sportlichen Fachkompetenz weiterzuentwickeln.

"Wir sind ein junger Verein, der mitten in der Entwicklung steckt und ich freue mich dieser beitragen zu können..."

Sebastian Hartmann, Trainer KIT SC Fußball Herren

KIT SC: In der letzten Saison erreichte der KIT SC in der Kreisklasse A Staffel 2 den zehnten Platz. Nun wurdet ihr vom Verband in die „Stadtstaffel“ A1 eingeteilt. Wie lautet eure Zielsetzung für die angehende Saison?

Sebastian: Da der KIT SC in der letzten Saison lange gegen den Abstieg gespielt hat, gilt es zunächst nichts mit den unteren Tabellenregionen zu tun zu haben. Alle weiteren Ziele ergeben sich dann aus dem weiteren Verlauf der Runde. 
Simon: Für mich hat die Mannschaft definitiv das Potenzial weiter oben mitzuspielen. Es muss sich nun ein Kern von 14 bis 16 Spielern finden, die regelmäßig und vor allem dauerhaft am Spielbetrieb teilnehmen können und uns Woche für Woche zur Verfügung stehen.

KIT SC: Der KIT SC ist sicher ein etwas „anderer“ Verein. Nicht nur strukturell sondern auch durch sein Umfeld. Wie habt ihr euch bisher eingelebt?

Simon: Ich habe mich sehr gut eingelebt und die Mannschaft hat es mir in dieser Hinsicht sehr leicht gemacht. Das Team ist sehr offen und aufgrund der Struktur des Vereins wird man sehr schnell in verschiedene Aufgaben eingebunden. Unabhängig davon ob ich Trainer oder Spieler bin.

Sebastian: Wir sind ein junger Verein, der mitten in der Entwicklung steckt und ich freue mich dieser beitragen zu können. Die Konstellation ist so, dass ich viele Freiheiten besitze und somit die Chance besteht viele Dinge auszuprobieren, was ich für einen jungen Trainer als sehr wichtig erachte um die nötigen Erfahrungen zu sammeln. 
Die größte Schwierigkeit sehe ich in der hohen Fluktuation, da uns nicht immer der gleiche Kader zur Verfügung steht, was der Konstellation des Kaders geschuldet ist. Wir sind ein Studentenverein (lacht). Aber das zeichnet uns eben auch aus! Das Team hat einen tollen Zusammenhalt und es ist für uns eine Freude mit dieser Mannschaft zusammenarbeiten zu können.

KIT SC: Wir bedanken uns für das Doppelinterview und wünschen euch für das morgige Heimspiel Viel Erfolg!

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One Passion, One Club. KIT SC.