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KIT SC Volleyballer glänzen im ersten Heimspiel

Spieltag zwei für die Herrenvolleyballer! Erster Heimspieltag und auf dem Campus und in eigener Halle sind die Unisportler schon immer schwer zu schlagen gewesen. Mit der Truppe vom HTV/USC Heidelberg 1 reiste ein echter Brocken an: Der Regionalligaabsteiger hatte ebenfalls sein Auftaktspiel knapp verloren und rechnete sich beim Aufsteiger Siegchancen aus.

Trainer Sartisson hat die Mannschaft ordentlich durchgewürfelt nach dem verpassten Start vor zwei Wochen in Blankenloch. Der Kader war fast vollständig verfügbar und so gab es einige Veränderungen in der Aufstellung. Auf den Außenpositionen griffen Steffen Schröder und Moritz Moser an, während Jens Hansen auf die Mittelposition wechselte. Ebenfalls auf der Mitte, nun aber von Beginn an, 2,07m-Mann Norman Neupert. Unverändert hingegen agierten Dominik Nees als Zuspieler und Spielführer und Simon Winter über die Diagonale.

In Blankenloch war die Mannschaft noch zu zaghaft, wenn es um die entscheidenden Punkte zum Satzende ging. Dort hatte man in Satz eins und drei die Nase zeitweise vorne und ließ sich dann den Satzgewinn aber noch abnehmen. Dieses zu vermeiden, war das ausgesprochene Ziel für den Auftritt vor heimischem Publikum. Was darüber hinaus noch zu holen war, mochte erstmals niemand vorhersagen.

Satz eins begann schwungvoll auf beiden Seiten. Die Wikinger aus Heidelberg zeigten in der Anfangsphase ihr Können am Netz in guten Block- und starken Angriffsaktionen über die Mitte. Erst die Aufschläge von Simon Winter erspielten dem KIT SC einige Punkte Vorsprung. Die Annahme in den eigenen Reihen stabilisierte sich zügig und ließen im Zuspiel alle Optionen offen. Die gegnerischen Blockspieler wurden so des Öfteren auf die falsche Seite gelockt. Zur Mitte des Satzes konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzten und Dominik Nees schwor seine Jungs nochmal ein: “Hier geht heute was!” Die Jungs vom Campus hielten in der Tat gut mit und waren zudem noch steigerungsfähig im Angriff. Mit 25:22 konnte dann auch der erste Satzgewinn in der Oberliga verbucht werden.

Starker KIT SC im zweiten Satz 

Nach dem Seitenwechsel brauchte es keine zwei Minuten, ehe Mittelblocker Jens Hansen zum Aufschlag schritt. Seine variablen Spieleröffnungen brachten die Wikingerabwehr deutlich ins Wanken. Mit insgesamt zwei Assen krönte er seine Aufschlagserie, die auch nicht durch zwei Auszeiten zu unterbrechen war, und brachte den Gastgebern einen deutlichen Vorsprung von 12:2 gleich zu Beginn des Satzes. Damit war auch Satz zwei schon fast eingetütet und mit sicherem Punktepolster konnte man den Satz zu Ende bringen. Mit 25:19 gab es dann schon den ersten sicheren Tabellenpunkt in der Oberliga. Nun war der Ehrgeiz bei allen Fächerstädtern geweckt daraus jetzt drei Punkte machen zu wollen.

Im dritten Satz lief man sehr lange einem leichten Vorsprung der Gäste hinterher. Zwei, drei Punkte lagen immer zwischen den beiden Teams. Erst zur Mitte des Satzes beim Stand von 15:15 schloss der KIT SC wieder auf und drängte auf den Spielentscheid im dritten Satz. Es blieb spannend: Die Heidelberger verlagerten das Spiel zunehmend auf die Mitte und machten auch dort ihre Punkte. Aber die Präsenz am Netz der Heimmannschaft war an diesem Abend nur schwer zu überwinden. Immer wieder landeten die Bälle im Doppelblock oder in der flinken Abwehr des KIT SC, geleitet von Libero Stephan Münch. Seine Blocksicherung hatte ebenfalls maßgeblichen Anteil am Sieg der Karlsruher und zog die erstaunten Blicke der Zuschauer auf sich, wenn ein schon verloren geglaubter Ball doch noch mal zuspielbar wurde. Mit 25:23 beendete man den Abend und 3:0 stand am Ende auf der Anzeigetafel für den KIT SC, was drei Punkten in der Tabelle entspricht.

Erfolgreiche taktische und personelle Veränderungen 

Die Vorstellung der Mannschaft begeisterte auch Trainer Sartisson: Seine Neuaufstellung trug sofort Früchte und zwei Wochen Trainingsarbeit haben sich direkt rentiert. Mit solchen Leistungen ist ein Verbleib in der Oberliga absolut realistisch.

Bereits am kommenden Wochenende (25.10. 19 Uhr) geht es wieder in eigener Halle ans Netz. Gegen die TG Schwenningen wollen die Hausherren sich keine Punkte entgehen lassen. Zu unterschätzen ist der Gegner aber auf keinen Fall, immerhin haben sie gegen den Tabellenführer und selbsternannten Aufstiegsaspiranten Radolfzell einen Satzgewinn eingefahren.

Für den KIT SC spielten

Zuspiel: Dominik Nees, Christian Karlewski
Außenangriff: Moritz Moser, Steffen Schröder, Roland Fries, Benjamin Grübel
Diagonal: Simon Winter, Philipp Kautzmann
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Alexander Schenzel, Norman Neupert
Libero: Stephan Münch
Trainer: Alexander Sartisson, Ana Skrenkovic

KIT SC - HTV/USC Heidelberg I (18.10.2014)

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