News Volleyball Herren

Volleyballer mitten im Oberliga-Abstiegskrimi

Vorerst auf dem achten Platz, welcher den Klassenerhalt am Saisonende bedeuten würde, stehen die KIT SC Volleyballer nach den letzten beiden Heimspielen. Bereits vor einer Woche fand das Nachholspiel gegen Kappelrodeck statt. Am vergangenen Wochenende war dann Mannheim zu Gast. Mit einer Punkteausbeute von einem Zähler ist man im KIT SC-Lager zwar nicht zufrieden, dennoch kletterte man in der Tabelle einen Platz nach oben.

Das Spiel am Valentinstag gegen Kappelrodeck hatte nicht viele Highlights für die Fächerstädter zu bieten. Die Gäste standen gut in Abwehr und Block und leisteten sich nur wenige eigene Fehler. Das schlug sich auch auf der Punktetafel nieder und brachte letztendlich einen ungefährdeten 0:3 Sieg für die Kappelrodecker ein.

Lediglich der zweite Satz war am Ende nochmal spannend und zwang, nach einer kleinen Aufholjagd der KIT SCler, die Gäste zu einer Auszeit zum 22:23. Aber leider wurde auch diese Chance durch einen Aufschlagfehler der Hausherren vergeben und war damit wohl so etwas wie die Vorentscheidung in diesem Spiel. Die vielen eigenen Fehler waren der Knackpunkt in dieser Partie und davon haben die Karlsruher leider zu viele gemacht.

Starker Beginn des KIT SC

Gegen die Jungs der ersten Mannschaft der VSG Mannheim DJK/MVC hatte man schon im Hinspiel in der Quadratestadt für einen überraschenden Punktgewinn gesorgt. Auch in eigener Halle wollte man am vergangenen Samstag wieder punkten und den Kampf um Platz Zwei sowie den Abstiegskampf spannend halten.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Im Vergleich zur Vorwoche leisteten sich die KIT SCler diesmal nicht so viele eigene Fehler und konnten von Beginn an mithalten. Dann sorgte eine Aufschlagserie der Mannheimer für einen Zwischenstand von 6:12 und zwang Trainer Alexander Sartisson zur frühen Auszeit. Die Abwehrreihen der Hausherren stabilisierten sich nur langsam und eine zweite Auszeit beim Stand von 13:17 war nötig um den Satz nicht schon jetzt aus der Hand zu geben. Kämpferisch kam man zurück auf das Spielfeld und drängte den Mannheimern ihrerseits zur zweiten Auszeit (18:19). Der Satz war wieder offen und hart umkämpft. Zwei Satzbälle reichten den Gästen nicht zum Satzgewinn, im Gegenteil, die KIT SCler witterten ihre Chance und schlugen eiskalt zu: 26:24 und 1:0 stand es nach 24 Minuten für die Fächerstädter.

Die folgenden Zwei Sätze liefen dann nicht mehr so erfolgreich wie der erste. Zu viele Fehler, vor allem in der Annahme zwangen Zuspieler Dominik Nees immer wieder den durchschaubaren Ball auf die Außenpositionen auf. Zu harmlos für die starken Mannheimer. Schnell bildete sich für sie ein komfortabler Vorsprung von 10:19 im zweiten Satz und auch im dritten Satz war die zweite Auszeit der Gastgeber bereits beim Stand von 9:13 eingelöst. Jetzt halfen nur noch Spielerwechsel um für den vierten Satz nochmal alles aufbringen zu können (13:25 und 17:25).

Leidenschaftlicher Kampf sichert einen Punkt

Im vierten Satz sah man dann eine leidenschaftlich kämpfende Truppe vom KIT SC. Jetzt zeigten sie eindrucksvoll, dass sie in der Oberliga bleiben wollen und dass sie auch das Zeug dazu haben. Nach verpasstem Start (1:5) brachten zwei Aufschlagserien von sechs und sieben Punkten die Mannheimer ins Schwimmen und die Führung für die Gastgeber (14:10), welche sogar ausgebaut werden konnte (17:13). Die Gäste ließen sich nicht beirren und kamen wieder ran (19:18). Ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe begeisterte die Zuschauer und brachte die nötige Stimmung bei den Spielern auf dem Feld. Auch hier setzten sich die KIT SCler knapp mit 26:24 und dem 2:2 Satzausgleich durch. Ein wichtiger Punkt für die Tabelle war gerettet.

Im anschließenden Tie-Break ging den Karlsruhern dann frühzeitig die Luft aus. Die Mannheimer ließen nun nicht mehr viele Punkte zu und beendeten den Satz und das Spiel für sich (8:15).

Ein Blick auf die Tabelle: Der KIT SC darf nun erstmal auf dem sicheren achten Platz verweilen (12 Punkte). Auf den Abstiegsplätzen lauern aber die erste Mannschaft der Wikinger aus Heidelberg (11 Punkte) und Schwenningen mit 10 Punkten. Beide müssen auch noch gegeneinander spielen und würden dann bei aktuellem Punktestand die Karlsruher verdrängen. Diese drei Mannschaften werden auch wohl den Abstieg unter sich ausmachen, weil Platz sieben uneinholbar vorne zu liegen scheint (17 Punkte von Heidelberg II). Der KIT SC braucht also noch mindestens drei Punkte aus den verbleibenden drei Spielen gegen die aktuellen ersten drei Mannschaften der Tabelle. Vorher wird aber ein Wochenende ohne Spiel genutzt um den Kopf frei zu bekommen für den Endspurt im Abstiegskampf. (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspieler: Dominik Nees
Außenangriff: Moritz Moser, Benjamin Grübel, Steffen Schröder, Roland Fries
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Norman Neupert, Alexander Schenzel
Diagonal: Philipp Kautzmann, Simon Winter
Libero: Stephan Münch, Christian Karlewski

Trainer:  Alexander Sartisson, Ralph Ivancevic

Zurück

Zurück

One Passion, One Club. KIT SC.