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KIT SC Volleyballer setzen Siegesserie fort

Die erfolgreiche Rückrunde der Volleyballer konnte um einen weiteren 3:1 Sieg gegen Heidelberg fortgesetzt werden. Damit sind die KIT SCler noch ungeschlagen in der zweiten Saisonhälfte und die Aufholjagd zum Anschluss an die Tabellenspitze hält weiterhin an.

Den Heidelbergern ist man in dieser Spielzeit schon zweimal begegnet. Das erste Mal beim Pokalspieltag, an dem man den ersten Satz gewinnen konnte und dann durch eine Verletzung von Zuspieler Nees das Spiel unglücklich verlor. Im Hinspiel der aktuellen Oberligasaison konnte man in eigener Halle dann zumindest einen Punkt in einem langen Fünf-Satz-Krimi ergattern. Nun wollten die Karlsruher erneut Punkten gegen den zwischenzeitlichen Tabellenführer.
Satz eins begann in gewohnter Aufstellung. An der Seitenlinie vertrat wieder Spieler-Ersatztrainer Karlewski den verhinderten Coach Sartisson. Beide Mannschaften gaben sich zunächst keine Blöße. Harte Angriffe und gute Annahmen bescherten den Zuschauern ein schönes Volleyballspiel beider Mannschaften (10:10). Dann gelang dem HTV ein kurzer Zwischenspurt (16:14), dem Karlewski mit einer Auszeit für seine Truppe aber wieder Einhalt gebieten konnte (17:17). Es sah zunächst nach einem Satzerfolg für die Gäste aus (21:23), die Hausherren ließen aber nicht locker und machten den Satz nach Verlängerung zu (26:24).
 
KIT SC gelingt alles
 
Die zwei unglücklichen Fehler zum Ende des ersten Satzes ließen die KIT SCler noch energischer in den zweiten Satz gehen. Hansen und Neupert bekamen nun den gegnerischen Angriff sehr gut unter Kontrolle und konnten viele Blockpunkte für den KIT SC erspielen. Alles funktionierte bei den Gästen und die Heidelberger fanden keine Mittel gegen die aufmerksame Verteidigung der Karlsruher. Neupert war es auch, der einen ersten Vorsprung mit seinen Aufschlägen einleitete (7:11). Der KIT SC startete seine beste Phase, die bis zum Ende des Spiels gehen sollte. Eine stabile Annahme ließ Zuspieler Nees immer wieder das ganze Spektrum der Angriffsvarianten offen. Am Ende des Satzes merkte man den Heidelbergern einen gewissen Frust an (14:20), der auch nach eigener Auszeit nicht mehr zu verbergen war. Der Satz ging deutlich mit 16:25 an die Gäste.
 
Diese hatten nun Oberwasser und zogen ihr Spiel auf. Dieses bestand zunehmend aus guten Blockaktionen. Auch der Doppelwechsel mit Karlewski/Kautzmann brachte an diesem Spieltag viele Punkte ein. Und so führte der KIT SC diesen dritten Satz von Beginn an (2:6) und ließ sie auch befreit bis zum Ende aufspielen. Die Zuschauer, die für eine tolle Atmosphäre sorgten, wurden zwischenzeitlich etwas ruhiger, da ihre Heimmannschaft keine Mittel gegen die starken Karlsruher fand. Die wenigen Bälle, die am Block vorbei kamen wurden meistens von Libero Münch  entschärft und direkt wieder auf die Heidelberger Seite geschlagen. Auch den dritten Satz konnten die Karlsruher deutlich für sich entscheiden (16:25).

Heidelberg kommt zurück

Nun kamen die Heidelberger aber nochmal zurück und wollten sich nicht so einfach geschlagen geben. Ein Satz auf Augenhöhe mit vielen sehenswerten Angriffen und Abwehraktionen. Das Side-Out Spiel funktionierte auf beiden Seiten (6:6) und erst bei 10:8 musste Karlewski seine Jungs wieder beruhigen. Keine der beiden Mannschaften zeigte Nerven, sie spielten nun sehr attraktiven Volleyball (18:18). Nees beim Aufschlag: 18:21. Dann schlichen sich Annahmeschwierigkeiten beim KIT SC ein, eigentlich die einzige Phase, in der die Annahme kurz zusammenbrach. Auszeit bei 21:21 durch Karlewski und anschließende Abstimmungsschwierigkeiten bei Hansen/Nees im Schnellangriff (21:23). Dann aber Aufschlagfehler bei Heidelberg. Die KIT SCler nahmen sich nochmal ein Herz und Hansen schritt zum Aufschlag (24:23).  Mit der gleichen Willensstärke wie in den Sätzen zwei und drei wollten die Karlsruher nun den Drei-Punkte-Erfolg. Nach Verlängerung gelang das auch (24:26).

KIT SC in Lauerstellung

Die Tabellensituation bleibt kurios. Der Tabellenführer (Breisach-Gündlingen), nun mit 28 Punkten, wird gleich von fünf + einer Mannschaft verfolgt (5. Platz USC Konstanz 2 mit 23 Punkten). Dann folgen die KIT SCler in Lauerstellung auf dem 6. Platz mit 19 Punkten und immer noch mit zwei Spielen Rückstand. Die Abstiegsplätze machen wohl Mannheim, Bühl und Eberbach unter sich aus (rechnerisch am meisten punkten können noch die Bühler in ihren verbleibenden vier Spielen und dann mit 21 Punkten die Saison abschließen).
Das nächste Spiel des KIT SC ist wieder auf heimischen Boden am kommenden Wochenende. Am Sonntag den 21.2. um 16 Uhr sind die Abstiegskämpfer aus Eberbach zu Gast. Die Gastgeber wissen aus eigener Erfahrung der letzten Saison, dass der Abstieg ganz besonders starke Kräfte entfalten kann und stellen sich daher auf eine harte Nuss, die es zu knacken gilt, ein. (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspiel: Dominik Nees - Christian Karlewski
Außenangriff: Steffen Schröder - Moritz Moser
Mittelangriff: Jens Hansen - Norman Neupert – Ralph Ivancevic
Diagonal: Simon Winter - Philip Kautzmann
Libero: Stephan Münch
Trainer: Christian Karlewski - Alexander Sartisson

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