News Volleyball Herren

KIT SC Volleyballer starten Mission Oberliga

Nach dem knappen Pokalaus in Runde 2 schauen die Volleyballer nun gespannt auf die kommende Saison, welche am 4.Oktober startet. Mit dem Aufstieg in die Oberliga gibt es einige Neuerungen. Neue Spieler, neuer Spielmodus der Ligaspiele und neue Gegner. Ein Überblick.

Die Mannschaft

Der Aufstieg in die Oberliga ist der vierte direkte Aufstieg in Folge der Volleyballer. Nach den erfolgreichen letzten Jahren gilt es in dieser Saison ganz klar zunächst die Klasse zu halten. Fünf Spieler aus dem aktuellen Kader sind bereits in der ersten Kreisligasaison für den KIT SC aufgelaufen und haben ihre Leistung seitdem erheblich steigern können. Auch zur kommenden Saison gibt es die üblichen Ab- und Zugänge, bedingt durch Beendigung des Studiums oder Wohnortwechsel.


Auf der Zuspielposition bleibt dem KIT SC weiterhin Dominik Nees, der als Spielführer auf dem Feld den Ton angibt, erhalten. Er ist einer von lediglich zwei Spielern, die zuvor schon höher als in der Verbandsliga aktiv waren. Diese Erfahrung wird der Mannschaft sehr hilfreich sein. Insbesondere seine Spielübersicht ist von zentraler Bedeutung. Ersatzweise und für taktische Wechsel steht Christian Karlewski bereit. Er hat schon als Libero in der Verbandsligasaison für den KIT SC gespielt und weiß auch als Zuspieler die Mannschaft mit viel Ruhe und mutigen Spielzügen anzutreiben. Für die Außen-/Annahmepositionen stehen die alten Hasen Jens Hansen und Moritz Moser bereit. Neu dabei sind Benjamin Grübel und Roland Fries. Beide Spieler verfügen trotz ihrer Körpergröße über eine gute Abschlagshöhe. Die Nummer sechs für diese Position ist Steffen Schröder, der eine seine Herausforderung in der Herrenliga sucht und vorher in der Mixed-Mannschaft vom SSC Karlsruhe aufschlug. Auf der Mittelposition gibt es die wenigsten Veränderungen. Alle Spieler sind schon in der zweiten Saison dabei. Alexander Schenzel, Julian Finkbeiner, Johannes Berthold und Norman Neupert werden also für geschlossene Doppelblocks und schnelle Angriffspunkte sorgen. Letzterer war bisher auf der Diagonalposition zu Hause und hat nun erfolgreich auf die Mitte umgeschult. Die Diagonalposition wird wieder von Simon Winter bekleidet. Auch er ist schon seit zwei Jahren im Kader und zeigt eine stetig wachsende Leistung. Unterstützung bekommt er von Philipp Kautzmann. Der Linkshänder ist nach einer kurzen Volleyballpause vom Landesligameister der Saison 12/13 SVK Beiertheim zu den KIT SC Jungs gekommen. Er bereichert die Mannschaft mit guter Athletik und durchschlagskräftigen Angriffen. Mannschaftsführer Stephan Münch wird als Libero auf dem Spielfeld stehen. Er wirft sich mit furchtloser und atemberaubend schneller Reaktionszeit in jeden Ball - ob kurzer Lob oder harter Angriffsschlag, Stephan hat den Ball auf jeden Fall noch berührt. Er wird dem Gegner mit seiner Schnelligkeit sicherlich das ein oder andere Mal gehörig zur Verzweiflung bringen. Trainer und Taktgeber von außen bleibt Alexander Sartisson. Er führte die Mannschaft bisher erfolgreich durch die Landes- und die Verbandsliga. Seine ruhige und abgeklärte Art brachte der Mannschaft schon des Öfteren die spielerische Wende in einem hart umkämpften Match. Der A-Lizenz Trainer stellt seine Mannen nicht nur immer gut auf den Gegner ein, sondern hält auch die nötigen taktischen Mittel bereit um entscheidend ins Spielgeschehen einzugreifen.


Die Liga

„Diese Liga hat es in sich“, warnte Mannschaftsführer Stephan Münch schon zu Beginn der Vorbereitung, aber alle Spieler waren sofort bereit diese Herausforderung anzunehmen, nachdem die Möglichkeit bestand, als Vizemeister der Verbandsliga, aufzusteigen. Mit dabei sind u. a. die Untersee Volleys aus Radolfzell. Die ehemalige Regionalligamannschaft (damals gleichbedeutend mit der heutigen 3. BL) vom Bodensee musste sich nach einem Zwangsabstieg wegen Lizenzschwierigkeiten wieder aus den unteren Ligen hocharbeiten und feierte in der letzten Saison eine souveräne Verbandsligameisterschaft. Höhepunkt war sicherlich der Pokalfight um den Einzug ins Achtelfinale des DVV Pokals gegen die Bundesligamannschaft vom TSV Herrsching (Aufsteiger in die 1. BL), welches sie nur knapp im Tie-Break verloren. Dazu passt das Saisonziel des ambitionierten Aufsteigers: Direkter Aufstieg in die Regionalliga. Mit ihnen sollte ganz oben in der Tabelle zu rechnen sein. Genau wie mit dem Absteiger aus der Regionalliga HTV/USC Heidelberg 1 und dem Vizemeister von letzter Saison TV Kappelrodeck.

Es bleiben die „üblichen Verdächtigen“, die für alles zu haben sind und schon einiges an Erfahrung in der Oberliga gesammelt haben. Derbygegner SSC Karlsruhe 1 und TSG Blankenloch („Wombatz“) in der direkten Umgebung, in den Norden der Region geht es zur VSG Mannheim DJK/MVC und zur zweiten Mannschaft vom HTV/USC Heidelberg. Im Süden von Karlsruhe warten noch die TG Schwennigen und die SG Breisach-Gündlingen auf die KIT SCler. Keiner dieser Mannschaften ist per se als leichter Gegner einzuschätzen. Die Mannschaft vom Campus sucht daher die Flucht nach vorne: In jeweils 9 Heim- und Auswärtsspielen genug Punkte sammeln um sich am Ende weit genug vom Abstiegsplatz (evtl. sogar mehr als nur ein Absteiger) entfernt zu haben. In der Oberliga kann jeder Gastgeber einen echten Heimvorteil nutzen: Es gibt keine Doppelspieltage und nur noch ein Spiel pro Spieltag wird bestritten. Als heimstarke Mannschaft ist das für die KIT SC Herren besonders attraktiv. Die Volleyballes des KIT SC freuen uns in der kommenden Saison auf zahlreiche Zuschauer insbesondere zu den Heimspielen. Der Eintritt wird in der Halle auf dem Campus weiterhin frei sein. Mit kleinen kulinarischen Leckereien und erfrischenden Getränken versucht die Mannschaft zudem auch neben Spielfeld bei den Unterstützern zu punkten.


Am 4. Oktober lädt die TSG Blankenloch unter dem Motto „Auftakt nach Maß“ zu einem langen Volleyballnachmittag und Oktoberfest ein. Um 20 Uhr sind dann die KIT SC Volleyballer das erste Mal auf einem „Oberligaspielfeld“ anzufeuern. (J.H.)

Zurück

Zurück

One Passion, One Club. KIT SC.