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KIT SC weiter mitten im Abstiegskampf

Am Wochenende versuchten die KIT SC Volleyballer vergeblich sich ein wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. In Heidelberg unterlag man klar mit 0:3 Sätzen. Einen Sieg hatte man sich fest vorgenommen zu Gast bei der ersten Mannschaft der Wikinger vom USC/HTV Heidelberg 1. Immerhin hatte man diese in der Hinrunde als einziges Team schlagen können. Das die Heidelberger seitdem aber nicht untätig im Training waren, hatten auch schon die Ergebnisse ihrer letzten Spiele gezeigt.

Satz Eins begann auch sehr ordentlich von Seiten der Gäste. Ausgeglichenes und ansehnliches Volleyballspiel auf beiden Seiten. Eine kurze Auszeit beim Stand von 10:6 verhalf zum schnellen Ausgleich (13:13). Beide Mannschaften schenkten sich schon hier keinen Ball. Den KIT SClern schien dann jedoch bei 16:20 vorzeitig die Luft aus zu gehen und es drohte der schnelle Satzerfolg für die Wikinger. Diese brauchten dann aber auch ganze vier Satzbälle um die schnellen und platzierten Sprungaufschläge von Zuspieler Dominik Nees unter Kontrolle zu bringen und nach dem Stand von 24:19 den Satz knapp mit 25:23 für sich zu verbuchen.

Schade, diese kleine Aufholjagd am Ende gab aber den Spielern aus Karlsruhe Aufwind, den man für einen erfolgreichen zweiten Satz nutzen wollte. Leider musste Zuspieler Dominik Nees mit einer zu ungenauen Annahme zu Recht kommen, was dann nicht mehr die volle Auswahl an Angreifern und Angriffsvariationen zuließ. Der Block der Gastgeber war deshalb immer zur Stelle und vernichtete jegliche Punkthoffnungen. Zu viele Fehler in Annahme und Angriff brachte zusätzlich Unruhe und Frust in die Köpfe der Campussportler aus der Fächerstadt. Zu schnell und zu deutlich muss man auch den zweiten Satz den Wikingern überlassen (25:13).

KIT SC gibt sich im dritten Satz noch einmal kämpferisch

Der dritte Satz war dann nochmal geprägt vom starken Kampfgeist der KIT SCler. Kein Ball wurde vorzeitig aufgegeben. Dennoch waren die Heidelberger an diesem Abend einfach das bessere Team. Außerdem fehlte den Karlsruhern leider auch das klein bisschen Glück, was zu jedem Sieg dazugehört. Bei den Heidelbergern schien währenddessen fast alles zu funktionieren. Eine starke Abwehr und ein sehr guter Block waren wohl der Knackpunkt in diesem Spiel. Satz drei war nach langem ausgeglichenem Spiel nach 23 Minuten mit 25:21 entschieden. 

3:0 muss man dem Gastgeber hier den Vortritt lassen. Die erhofften Punkte für das Verlassen eines Abstiegsplatzes müssen also wiedermal in einem anderen Spiel gewonnen werden. Nächste Woche ist man bei der zweiten Mannschaft vom USC/HTV Heidelberg zu Gast. Im Hinspiel führte man mit 2:0 und gab dann das Spiel unglücklich ab. Für die Revanche sind die KIT SCler besonders motiviert. (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspieler: Dominik Nees
Außenangriff: Moritz Moser, Benjamin Grübel, Steffen Schröder, Roland Fries
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Norman Neupert, Alexander Schenzel
Diagonal: Philipp Kautzmann, Simon Winter
Libero: Stephan Münch, Christian Karlewski

Trainer:  Alexander Sartisson, Ana Skrenkovic

 

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One Passion, One Club. KIT SC.