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Rabenschwarzer Tag für KIT SC Volleyballer

Im zweiten Heimspiel erwischten die KIT SC Volleyballer wahrlich nicht ihren besten Tag. Beim Aufeinandertreffen mit der TG Schwenningen musste man sich 0:3 geschlagen geben.

Krankheitsbedingte Trainingsausfälle, ein verhinderter Trainer am Spieltag und wenig Spaß am Spiel vermiesten den Spielern und den Zuschauern den Samstagabend auf dem Unicampus. Gegen die TG Schwenningen hatte man sich eigentlich Punkte ausgerechnet und diese hätten auch eingefahren werden können, denn eine starke Leistung zeigten auch die Gäste nicht. „Hätte, hätte Fahrradkette…“, das beschreibt das Spiel im Nachhinein wohl am besten. Ohne die erwähnten Ausfälle und mit nur 10% mehr Einsatz bei jedem Punkt hätte der Samstagabend auch mit einem Sieg beendet werden können. Nun heißt es aber den Frust schnell abbauen, nach vorne schauen und in der kommenden Woche wieder angreifen.

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr nervös. Die Gäste konnten eine schnelle 0:4 Führung erspielen, die aber mit dem Aufschlagwechsel sofort wieder revidiert wurde (5:4). Viel Oberligavolleyball war bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu sehen. Bis zum 16:16 schenkte kein Team den Satz her, aber viele Fehler, schwache Annahme und einige Aufschlagfehler ließen eigentlich keinen der beiden Mannschaften als verdienten Sieger des ersten Satzes vorzeitig ausmachen. Eine Aufschlagserie der Gäste ließ die Annahme der KIT SCler anschließend gehörig wackeln und mit 17:25 aus Sicht der Gastgeber wurde der erste Satz abgepfiffen.

Im zweiten Satz wollte der KIT SC dann schon beim 5:5 nicht mehr richtig punkten. 5:11, 9:19, 17:25, der Satz war schnell entschieden und sehr enttäuschend für Zuschauer und Spieler der Heimmannschaft. Es lief nicht viel zusammen: Die Annahme stabilisierte sich nicht, Zuspieler Dominik Nees fand keinen Rhythmus im Spiel mit seinen Angreifern und die Gäste stellten ihren Doppelblock an die richtige Stelle. Auch dieser Satz ging mit 17:25 nach Schwenningen. 

Auch der dritte Satz geht an Schwenningen

So wollte man sich aber nicht aus der eigenen Halle verabschieden: Der dritte Satz war dann nochmal ein aufbäumen, das allerdings zu spät und zu inkonsequent aufflammte und das Niveau einer Oberliga suchte man auch dann noch vergebens. Diagonalspieler Philipp Kautzmann erwischte einen guten Tag und brachte die Stimmung mit seinen sehenswerten Punkten zurück aufs Feld. Mittelblock Alexander Schenzel konnte derweil im Block glänzen und das Spiel wurde etwas in Richtung der Heimmannschaft verlagert. Kurzzeitig glaubte man an einen Satzerfolg: 10:7, 14:11 und 22:20 lauteten die Zwischenstände, die den Jungs vom KIT SC wieder Mut machten. Leider kam dann auch noch ein bisschen Pech dazu: 23:25 stand am Ende auf dem Spielberichtsbogen. 0:3-Niederlage gegen einen an diesem Tag nicht stark spielenden Gegner schmerzen ganz besonders. Noch dazu in der eigenen Halle, in der man bisher immer sehr stark aufgetreten ist. 

Am kommenden Samstag 1.11. wollen die Jungs jedoch alles besser machen. Zwei Trainingseinheiten stehen in der Woche an um den Kopf wieder frei zu bekommen und den Gästen vom USC/HTV Heidelberg II nächste Woche das Leben zumindest für eine Stunde auf dem Feld schwer zu machen und sich an die Leistung gegen ihre Vereinskollegen aus der ersten Mannschaft zu erinnern. Die (kurze) Historie spricht dabei für die KIT SC Volleyballer: In jeder Saison gab es einen ähnlichen Rückschlag, der anschließend in Motivation und Kampfgeist umgewandelt wurde. Danach lief es wieder besser auf dem Feld! (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspieler: Dominik Nees, Christian Karlewski
Außenangriff: Moritz Moser, Benjamin Grübel, Steffen Schröder, Roland Fries
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Johannes Berthold, Norman Neupert, Alexander Schenzel
Diagonal: Simon Winter, Philipp Kautzmann
Libero: Stephan Münch
Trainer: Alexander Sartisson, Ana Skrenkovic

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One Passion, One Club. KIT SC.