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Spannung bis zum Schluss im Derby

Letzten Samstag hieß es für die KIT SC Lacrosse-Herren „Derby-Time“ im Sparda Sport-Park. Als Deutscher Meister 2013 zählten unsere Gäste aus Stuttgart als harter Brocken – das Spiel sollte ein heißer Kampf mit viel Spannung werden! Stuttgart kann seit Jahren auf einen tiefen Kader mit gut ausgebildeten Spielern zugreifen, wodurch man mit 18 Mann anreiste – darunter auch der Ex-Karlsruher Johannes Henschel.

Die ersten beiden Minuten des Spiels waren geprägt von Vorsicht und gegenseitigen abtasten. Stuttgart fand aber schneller ins Spiel und konnte in der 3. und 4. Minute zwei Treffer setzen und in Führung gehen. Es sollte bis zur 9. Minute dauern, bis Fabian Finster auf Zuspiel von Bernd Kaiser den Anschlusstreffer markieren konnte. Beide Teams fanden nun besser ins Spiel, jedoch war es erneut Stuttgart, dass in der 14. Minute seinen Vorsprung auf 3:1 erhöhen konnte, was sich bis zum Ende des 1. Quarters nicht mehr änderte.

Zu Beginn des 2. Quarters konnte Pascal Stich in der 3. Minute sehenswert erneut den Anschluss herstellen. Das Spiel entwickelte sich zunehmend körperbetonter, wodurch beide Mannschaften zu Unter- und Überzahlsituationen kamen, die jedoch nicht ausgenutzt werden konnten. In der 13. Minute gelang Stuttgart erneut ein Doppelpack, wodurch sie ihre Führung (5:2) ausbauen konnten. Angespornt und voller Kampfeswillen wollte sich der KIT SC Storm nicht der Niederlage hingeben und konnte innerhalb von drei Minuten durch zwei Tore von Sebastian Richter und Anton Schnitzler erneut den alten Abstand (5:4) herstellen, womit auch die erste Halbzeit endete.

Duell auf Augenhöhe

Das 3. Quarter bewies erneut, dass man sich auf einem ebenbürtigen Level mit Stuttgart bewegte. Beide Mannschaften neutralisierten sich und besonders Phillip Spoden im Tor der Karlsruher machte einen exzellenten Job, so dass auf beiden Seiten kaum Chancen verwertet werden konnten. Im gesamten Quarter fielen nur zwei Tore. Stuttgart machte den Anfang (50. Minute) und Anton Schnitzler revidierte in der 56. Minute erneut zur alten Differenz (6:5).

Das letzte Quarter wurde mit Spannung erwartet - man kämpfte um jeden Meter. Im Angriff besann man sich auf die trainierten Basics und setzte den Schwaben zu. Die Arbeit wurde belohnt, in der 61. Minute konnte Sebastian Richter erneut Punkten und damit den Ausgleich herstellen. Die Spannung stieg weiter, nur drei Minuten später konnte Stuttgart punkten und erneut in Führung gehen (7:6). Nun sollte es schlag auf Schlag gehen. Keine zwei Minuten später konnte der Karlsruher Top-Scorer des Tages Anton Schnitzler erneut den Ball in die Maschen hämmern und den Ausgleich herstellen (7:7). Leider musste man erneut einen Gegentreffer der Stuttgarter in der 71. Minute zum 8:7 hinnehmen. Dies bedeutete auch den Endstand. Karlsruhe gelang es in der Folge nicht mehr, seine offensiven Bemühungen in erfolgreiche Abschlüsse umzusetzen, was die Niederlage bedeutete. 

Trotz des unglücklichen Ausgangs hatte man gegen Stuttgart eine passable Leistung gezeigt. KIT SC Storm kann sein spielerisches Potential noch nicht voll ausreizen, jedoch macht das Ergebnis Lust auf mehr und motiviert für die folgenden Spiele. .. 1, 2, STORM!

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