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Volleyball Stadtderby geht an den SSC Karlsruhe

Am vergangenen Wochenende empfing der KIT SC den SSC Karlsruhe zum Derby in der Volleyball Oberliga. Aber auch gegen die Waldstädter sollte kein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelingen. In der Woche zuvor gelang es immerhin einen Punkt bei der zweiten Garde des USC/HTV Heidelberg zu ergattern.

Im Derby gegen den SSC wollten die KIT SCler wieder alles versuchen um Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Man stellte sich auf einen harten Kampf ein. Der SSC, in der Tabellenmitte zu Hause, hat mit dem Abstiegskampf nichts zu tun, geschenkt wurde dem Stadtnachbarn natürlich dennoch nichts.

Und so wurden die Hausherren gleich im ersten Satz von gut aufspielenden Gästen vereinnahmt. Noch nicht ganz warm, war der erste Satz auch schon verloren und ging deutlich an die Waldstädter (16:25).

Der zweite Satz war dann ein offener Schlagabtausch mit einigen langen und guten Ballwechseln. Die Blocksicherung auf beiden Seiten hatte ordentlich was zu tun, erledigte ihre Aufgabe aber auch souverän. Ein kleiner Vorsprung zur Satzmitte (19:14) ließ die Gastgeber etwas zu locker werden und die SSCler kamen noch einmal gefährlich nahe. Zu nahe, denn am Ende holten sie ganz knapp den Vorsprung ein und siegten mit 24:26. Das war sehr ärgerlich für die Gastgeber und die mitfiebernden Fans in der gut gefüllten Campushalle.

Aufbäumen des KIT SC im dritten Satz

Im dritten Satz konnten die Hausherren aber nochmal zeigen, dass sie auch Volleyball spielen können und nicht kampflos aufgeben. Hier zeigte der SSC kleine Schwächen, die der KIT SC nutzte. Auf allen Feldpositionen wurde um jeden Punkt gekämpft. Annahme und Zuspiel liefen in dieser Phase sehr gut zusammen. Mit 25:14 konnte man hier etwas Ergebniskosmetik betreiben und was für das Selbstvertrauen tun, denn der vierte Satz ging wieder an den SSC (19:25).

Wie sieht es nun aus in der Tabelle? Der KIT SC steht auf dem letzten Tabellenplatz und kämpft weiter um den Verbleib in der Oberliga (8 Punkte). Ein Sprung nach vorne ist aber mit einem Sieg am nächsten Wochenende gegen den Tabellennachbarn und die ebenfalls abstiegsgefährdeten Schwenninger möglich. Rechnerisch ist noch nichts verloren, allerdings geht es gegen die ersten vier aus der Tabelle, gegen den TV Kappelrodeck gleich zweimal. (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspieler: Dominik Nees
Außenangriff: Moritz Moser, Benjamin Grübel, Steffen Schröder, Roland Fries
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Norman Neupert, Alexander Schenzel
Diagonal: Philipp Kautzmann, Simon Winter
Libero: Stephan Münch, Christian Karlewski

Trainer:  Alexander Sartisson, Ralph Ivancevic

Nachtrag: USC/HTV Heidelberg II - KIT SC

In Heidelberg rechneten sich die Spieler um Zuspieler Dominik Nees einiges aus. Man wollte nicht ohne Punktgewinn wieder nach Hause fahren. Doch das Spiel begann sehr nervös auf beiden Seiten. Die ersten vier Punkte waren Aufschlagfehler. Zumindest begegnete man sich auf Augenhöhe. Nach einer Aufschlagserie, bei der die Bälle auch tatsächlich das Feld erreichten, war die Abwehr des KIT SC dann leider noch nicht ganz aufgewärmt. Die Hausherren zogen so schnell davon (7:3 und 11:3), dass auch zwei Auszeiten von Aushilfstrainer Alex Schenzel nicht für Ruhe sorgten. Der Gastgeber ging mit 1:0 in Führung (25:15).

Im zweiten Satz konnte man dann etwas besser mithalten. Mit Schnellangriffen über die Mitte konnten die Karlsruher Druck aufbauen und in Führung gehen. Nach einem knappen und ausgeglichenen Satz stand es 1:1 (23:25). Hier war schon etwas mehr Abstiegskampf zu spüren, als im ersten Satz.

Die kommenden beiden Sätze waren wie Feuer und Wasser: Im dritten Satz lief wieder gar nichts zusammen bei den Campussportlern. Viele Fehler in der Annahme machten das Zuspiel zu durchsichtig für den gegnerischen Block und der Angriff traf zu dem zu selten das Feld des Gegners. Mit 25:12 war hier schnell die erneute Führung für die Heidelberger amtlich.

Der darauffolgende Satz sprach wieder eine ganz andere Sprache: Der KIT SC zeigte eine starke Leistung. Der guten Annahme folgte ein blitzsauberes Zuspiel und die Angriffe brachten auch ihren versprochenen Punktgewinn. Guter Satzgewinn für die Gäste zum 2:2 Ausgleich (16:25). 

Im fünften Satz ging dann dem KIT SC die Puste aus. Noch bei 3:3 auf Augenhöhe musste man eine erneute Aufschlagserie hinnehmen und konnte keine Wende des Satzes mehr erreichen (15:5). Ein Punkt wurde aus Heidelberg entführt und wird dem Abstiegskampf gutgeschrieben. 

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