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Volleyballer punkten erneut gegen Heidelberg

Am vergangenen Samstag durften die Volleyballer zum dritten Mal in Folge in eigener Halle aufschlagen. Zu Gast war die zweite Riege der Wikinger vom HTV/USC Heidelberg 2. Gegen die erste Mannschaft konnte man vor zwei Wochen die ersten Zähler für die Tabelle einfahren. Das war auch der Plan für das Spiel an diesem Wochenende.

Nach dem traurigen Auftritt vor einer Woche gegen Schwenningen rissen sich die KIT SC Spieler diesmal von Beginn an ordentlich zusammen. Ersatztrainer Lukas Langhamer und Simon Winter versuchten mit Eingriffen außerhalb des Spielfeldes Trainer Alexander Sartisson zu vertreten, was ihnen, soviel sei vorweg genommen, gut gelang. 

Der erste Satz war geprägt von konzentriertem Spiel der Gastgeber. Viele Angriffe konnten im gegnerischen Feld untergebracht werden und die eigene Abwehr, vor allem im Block, machte es den Gegner schwer. Diese fanden nicht so richtig in ihr Spiel und der erste Satz konnte mit 25:20 für den KIT SC entschieden werden. 

Auch im zweiten Satz machte der Gegner viele Fehler, die direkt auf das Punktekonto der Jungs vom KIT SC gutgeschrieben wurde. Auf der Diagonalposition gab Philipp Kautzmann sein Debut von Beginn an und machte seine Sache souverän. Auch Außenspieler Benjamin Grübel  konnte eine stabile Leistung zeigen und empfahl sich für die kommenden Spiele als gute Alternative. Zuspieler Dominik Nees überzeugte zudem mit seiner variablen Spielweise und verlud des Öfteren den gegnerischen Block. Deutlich mit 25:17 ging auch der zweite Satz an die Hausherren.

KIT SC verpielt die Führung

In den beiden folgenden Sätzen fehlte dann das letzte Quäntchen Konsequenz in Angriff und Abwehr. Kleine Fehler summierten sich schnell und gaben dem Gegner unnötigen Auftrieb. Diese hatten sich mittlerweile warm gespielt und bestimmten immer mehr das Spielgeschehen. Nun entwickelte sich ein spannendes Volleyballspiel beider Mannschaften, bei denen Mittelmann Norman Neupert für den KIT SC mit guten Block- und Angriffsaktionen hervorstach. Einem kleinen Rückstand von fünf Punkten konnte der KIT SC zwischenzeitlich wieder ausgleichen, verlor bei 20:22 aber erneut den Anschluss und mussten so den Gastgebern den dritten Satz überlassen (22:25).

Der vierte Satz ging deutlich an die Wikinger (16:25). Zu viele Fehler in den eigenen Reihen der Hausherren machten es den Gästen aber auch sehr einfach. Die Entscheidung musste also im Tie-Break fallen.

Ein schönes Spiel mit guten Ballwechseln ging sehr knapp an die Gäste. Mit 13:15 spielt aber auch immer das Glück mit. Am Ende gibt es ein hart erkämpftes Pünktchen für die Tabelle. Vier Zähler aus vier Spielen lassen den KIT SC zurzeit auf Platz 7 verweilen. Das ist ungefähr da, wo man sich im Voraus leistungsmäßig eingeordnet hat. Vorne geht allerdings gut die Post ab: Erstmals müssen die Radolfzeller Punkte abgeben, die die Mannheimer für die Tabellenführung nutzten. Das Satzverhältnis verweist die SG Breisach-Gründlingen, die gut in die Saison gestartet ist, auf den zweiten Platz. Bis jetzt sagt die Tabelle aber noch nicht viel aus: Überraschungen sind in jedem Spiel möglich, das Niveau ist sehr ordentlich und kein Spiel ist vor dem Anpfiff schon entschieden.

Am kommenden Samstag sind die KIT SC Herren zu Gast bei der ersten Mannschaft vom SSC Karlsruhe. Im Derby muss der SSC punkten um von den Abstiegsplätzen zu kommen und die KIT SCler werden ihren gesamten Kampfgeist bündeln müssen um gegen die erfahrenen SSCler bestehen zu wollen. Anpfiff ist am Samstag den 8.11. um 15.30 Uhr in der Halle des Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe Waldstadt.
(J.H)

Für den KIT SC spielten

Zuspieler: Dominik Nees, Christian Karlewski
Außenangriff: Moritz Moser, Benjamin Grübel, Steffen Schröder, Roland Fries
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Johannes Berthold, Norman Neupert, Alexander Schenzel
Diagonal: Philipp Kautzmann
Libero: Stephan Münch
Trainer:  Lukas Langhamer, Simon Winter, Alexander Sartisson

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One Passion, One Club. KIT SC.