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Volleyballer überraschen zum Rückrundenauftakt

Zum ersten Spiel im neuen Jahr und in der Rückrunde der Oberliga Baden empfingen die Volleyballer bereits kurz nach Jahreswechsel in heimischer Halle die TSG Blankenloch zum Derby. Viel Zeit zum abtrainieren des Winter- und Weihnachtsspecks blieb also nicht, stellte sich aber als Vorteil heraus, denn so konnten die Gäste aus Blankenloch noch im Winterschlaf überrascht werden.

Die Rückrunde muss es nun bringen für die KIT SCler, oder besser: Die KIT SCler müssen es nun in der Rückrunde bringen. Nach einer halben Saison Oberliga muss man ernüchtert feststellen, dass ein erhoffter Klassenerhalt eine größere Herausforderung darstellt, als anfangs gedacht. Die Jungs vom Campus haben sich wacker geschlagen und sich selten aufgegeben - dennoch musste man der fehlenden Erfahrung Tribut zollen. Auf einige unglückliche verlorene Sätze und Spiele, aber auch auf kämpferisch starke Partien kann die Mannschaft und das Trainergespann zurückblicken. Beides gibt Mut für die Rückrunde, das Feld als Tabellenletzter in der Rückrunde aufzurollen und den angestrebten Klassenerhalt zu verwirklichen.

Rückrunde, Heimspiel und die TSG Blankenloch: Mit der TSG aus Blankenloch hatte man aufgrund der deutlichen 0:3-Pleite aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen. Das erste Spiel in der Oberliga für die Campussportler war mangels Erfahrung und fehlendem Selbstvertrauen zu deutlich an die Nordkarlsruher gegangen. Und schließlich hatte man in vergangenen Saisons auch schon die zweite Herrenmannschaft aus Blankenloch erfolgreich in Revanches schlagen können.

Starker Beginn der KIT SC Volleyballer

Die KIT SCler begannen furchtlos und ihrer Sache sicher mit variablen Angriffen und guter Annahme. Der Gegner geriet schnell in Rückstand und verlor auch nach Auszeiten und Spielerwechsel (9:5 und 19:11) den Anschluss und jegliche Chance auf den Satzgewinn. Mit 25:20 machten die Hausherren den Satz.

Auch nach dem Seitenwechsel überzeugte der KIT SC. Gute Abwehrarbeit ermöglichte einen variablen Angriff über alle Positionen. Zudem machten es sich die Gäste auch noch selber schwer: Viele Angriffe ihrerseits landeten neben dem Feld oder im Block der Gastgeber. Schnell konnte auch hier der Satz zu Gunsten der Campusvolleyballer entschieden werden (20:15). Offensichtlich hatte man die Gäste hier noch im Winterschlaf erwischt.

Blankenloch zwingt den KIT SC noch in den Tie-Break

Im dritten und vierten Satz schienen diese dann aber zu erwachen. Gepaart mit zu vielen technischen Fehlern auf der Seite der Gastgeber drehte sich langsam das Blatt und die Aussicht auf die erhofften drei Punkte schwand. Die KIT SCler rannten immer einem leichtem Vorsprung der Gäste hinterher und konnten nie die erforderliche Konstanz aufbringen selbst in Führung zu gehen. Mit 21:25 und 20:25 setzten sich die Blankenlocher in den Sätzen drei und vier durch. Die Entscheidung musste im Tie-Break her.

Hier holten die KIT SCler nochmal alles aus sich heraus. Schnellangriffe über die Mitte, Blockpunkte und souveräne Abwehrarbeit brachten die Führung zum Seitenwechsel (8:4). Dann wurde es aber nochmal spannend. Auch drei Matchbälle (14:12) konnten die Hausherren zunächst nicht verwandeln. Erst zum 16:14 Endstand erlöste man die Nerven von Spielern, Trainerin und Zuschauern.

Einziger Wehrmutstropfen an diesem Tag: Es hätten auch durchaus drei Punkte sein können. Aber auch zwei Punkte bringen den KIT SC in der Tabelle aktuell einen Platz weiter nach vorne. Nun steht man zwischen den beiden Heidelberger Mannschaften vom HTV auf dem 9. Tabellenplatz. In den nächsten beiden Wochenenden ist man auch jeweils in Heidelberg vor Ort und kann einen weiteren Tabellenplatz gutmachen. In diesen „6-Punkte-Spielen“ rechnen sich die KIT SCler eine Chance auf weitere Punkte für die Tabelle aus. (J.H.)

Für den KIT SC spielten

Zuspieler: Dominik Nees, Christian Karlewski
Außenangriff: Moritz Moser, Benjamin Grübel, Steffen Schröder, Roland Fries
Mittelangriff: Jens Hansen, Julian Finkbeiner, Norman Neupert, Alexander Schenzel
Diagonal: Philipp Kautzmann, Simon Winter
Libero: Stephan Münch

Trainer:  Alexander Sartisson, Ana Skrenkovic

 

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One Passion, One Club. KIT SC.