News KIT SC GEQUOS

Bubalo beschert KIT SC GEQUOS den Sieg

(C) KIT SC GEQUOS

Im letzten Viertel drehen die KIT SC GEQUOS ein schon verloren geglaubtes Spiel gegen die USC Heidelberg II und gewinnen am Ende mit 66:64. Von einem guten Spiel kann aber keine Rede sein. Erneut ein starker Franjo Bubalo (26 Punkte) sorgte für die wenigen Lichtblicken in der ansonsten lethargischen Partie.

Auf der Gegenseite kurbelte in erster Linie Niklas Würzner den Motor der Heidelberger gehörig an. Mit seinen 28 Punkten und 10 Rebounds war er zu keiner Zeit von der Deckung der KIT SC GEQUOS in den Griff zu bekommen.

Der Beginn des ersten Viertels war eigentlich nach Maß für die Karlsruher: Elnis Prasovic versenkte zwei Freiwürfe, Matthias Hurst einen Korbleger und Franjo Bubalo einen Dreier. Schnell führte man nach zweieinhalb Minuten mit 7:0. Doch spätestens mit der ersten Führung der Gastgeber (9:7) – nach einem 9:0-Lauf – war allen Beteiligten klar, dass das ein ganz schwieriger Abend werden würde. Niklas Würzner schaltete und waltete nach Belieben. Den KIT SC GEQUOS blieb nur das untätige Zuschauen. Heidelberg spielte bis zum Ende des Viertels konstant durch, was ihnen eine Führung von 15:11 einbrachte.

Zwei schnelle Korbleger brachten die Heidelberger Anfang des zweiten Viertels zwischenzeitlich sogar auf acht Punkte weg. Drei Minuten vor Schluss waren es schon zehn Punkte. Die GEQUOS waren hilflos. Alex Rueck und Elnis Prasovic hatten keine zündende Idee. Immer wieder war es fast ausschließlich Bubalo, der zumindest den Rückstand im Rahmen hielt. Nachdem Stefaja für die Heidelberger den Vorsprung auf zehn Punkte ausbaute, trat einer der wichtigsten Momente im Spiel der KIT SC GEQUOS ein. Zunächst verkürzte Alex Rueck für zwei Punkte auf 23:31. Im Anschluss traf Alex Josic – vor einer Woche bereits mit klugen Entscheidungen überzeugt – drei Freiwürfe und einen Korbleger. Mit zwei weiteren Freiwurf von Benedikt Seebode stand es plötzlich nur noch 30:31, was auch gleichzeitig der Entstand des zweiten Viertels war.

Offener Schlagabtausch im dritten Viertel

Im dritten Viertel gestaltete sich die Begegnung zunehmend offener. Beide Teams lieferten sich jetzt einen offenen Schlagabtausch, sodass es bis zum Schluss eng blieb. Auch der sieben Punkte-Rückstand anderthalb Minuten vor Schluss des dritten Viertels brachte die KIT SC GEQUOS nicht aus der Ruhe, die zwar nicht souverän spielten, dafür aber mit Leidenschaft.

Die letzten zehn Minuten waren ein wahres Nervenspiel. Keiner von beiden Mannschaften durfte sich jetzt zu viele Fehler erlauben. Bubalo eröffnete mit seinem Dreier die wiederholte Aufholjagd der Karlsruher und verkürzte auf 44:47. In der Folge sorgte zudem wieder Alex Josic für fünf wichtige Punkte (Korbleger und Dreier). Ein weiterer Drei-Punkte-Wurf von Moritz Nägele bescherte den Gästen das 52:47. Die Nerven lagen auf beiden Seiten blank. Abwechselnd waren nun Heidelberg und Karlsruher in Führung. In dieser Phase stellte Franjo Bubalo ein weiteres Mal seinen Stellenwert für das Team unter Beweis. Von den letzten zehn Punkten auf Seiten der GEQUOS gehen acht aufs Konto von Bubalo. Seine Punkte sicherten den Fächerstädtern letztlich den hauchdünnen Erfolg von 66:64 in einem sehr zerfahrenen Spiel.

KIT SC GEQUOS-Manager Zoran Seatovic sah ein schwaches Spiel seiner Jungs: "Wir waren heute sehr lethargisch und haben in der Defensive stark nachgelassen". Dennoch reichte es nach einem durchwachsenen Auftritt für zwei Punkte, wodurch die Karlsruher ihre Heimreise mit drei Erfolgen aus den ersten drei Spielen vom zweiten Tabellenplatz aus angehen. 

Am nächsten Samstag, den 18. Oktober um 19.30 Uhr, haben die GEQUOS das zweite Heimspiel der Saison am IfSS in der alten Halle. Der Gast ifm Baskets verspricht ein hartnäckiger Gegner zu werden, der am Wochenende sein erstes Spiel gegen Limburg verloren hat. Trotzdem gilt es für die Mannschaft um Headcoach Aleksandar Scepanovic die Fehler der Begegnung aufzuarbeiten und sich im bevorstehenden Heimspiel den Fans von einer anderen, besseren Seite zu zeigen.

Fotos: (C) ProBa Sports GmbH

Zurück

Zurück

One Passion, One Club. KIT SC.