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Die Siegesserie der KIT SC Gequos hält an

Viertes Spiel, vierter Sieg. Die KIT SC GEQUOS bleiben in der Basketball Regionalliga-Südwest weiterhin ungeschlagen. Gegen die ifm Baskets aus Konstanz brachte am Samstagabend das dritte Viertel (34:19) den Ausschlag über den 91:74-Erfolg. Dennoch mussten sich die Gastgeber lange Zeit wieder stark abmühen, um am Ende erneut zu triumphieren.

Wieder einmal machte sich die Wichtigkeit der Kaderbreite sichtbar. Als die KIT SC GEQUOS im dritten Viertel den entscheidenden Vorsprung herausspielten, hatte Konstanz nicht viel entgegenzusetzen. In einer Mannschaft, in der keiner über die 20-Punkte-Marke kam, bewies das Team vor allem eine ausgeglichene Trefferquote. Gleich fünf Akteure der Karlsruher punkteten zweistellig.

Ab dem Sprungball sahen die Zuschauer in der Halle 1 in Karlsruhe im ersten Viertel ein intensives Spiel, in dem die Fächerstädter anfangs zu übereifrig waren. Foul um Foul unterbrach immer wieder das Spielgeschehen. Von Spielfluss keine Spur. Karlsruhe zog nach vier Minuten zwar auf 10:5 davon, konnte den Vorsprung aber nur knappe drei Minuten halten. So lange dauerte es bis Konstanz wieder zurückschlug. Ein Dreier von Mac Dotzauer sorgte für die 13:15-Führung für den Gast aus Konstanz. Bis zum Ende des Viertels trafen dann noch Hurst, Rüeck und Prasovic für die KIT SC GEQUOS und hielten ihr Team so im Spiel. Mit 20:21 ging es in das zweite Viertel.

Das Spiel blieb in der Folge genauso ausgeglichen wie es angefangen hatte. Nun war es wichtig das entscheidende Moment nicht zu versäumen, den Gegner ziehen zu lassen. In dieser Phase zeigte unter anderem Florian Rothenberg mit wichtigen offensiven wie defensiven Rebounds seine Bedeutung. Am Ende hatte er nach Matthias Hurst (acht Rebounds), die zweitmeisten Rebounds in den eigenen Reihen. Etwa zwei Minuten vor Ende des zweiten Viertels mussten die Fans dann spannende Spielszenen überstehen: Konstanz führte zwischenzeitlich mit sechs Punkten Vorsprung (30:36). Moritz Nägele mit zwei immens wichtigen Dreiern und Thomas Zenkel mit einem Korbleger hielten die KIT SC GEQUOS aber auf Tauchfühlung – 38:38.

Die KIT SC GEQUOS Bank spielentscheidend

Die Bank, über die in den letzten Wochen immer wieder gesprochen wurde, zeigte auch in dieser Partie, dass sie mehr als gut bestückt ist. Elnis Prasovic – seit Wochen angeschlagen – kam von Minute zu Minute besser in die Gänge und deutete sein vorhandenes Potenzial an. Der 41:42-Rückstand nach einer knappen Minute im dritten Viertel war der letzte im restlichen Spiel. Plötzlich schalteten die Karlsruher zwei Gänge hoch. Ganz gleich ob Bubalo, Hurst, Nägele oder jemand anderes. Jeder Akteur steuerte jetzt seinen Teil zum Vorsprung bei. Aus zwei Punkten wurden vier Punkte, aus vier auf einmal fünfzehn Punkte. Passend dazu der Buzzer Beater von Thomas Zenkel, der mit der Schlusssirene das dritte Viertel mit einem sehenswerten Dreier mit 72:57 für die KIT SC GEQUOS beendete.

Im letzten Viertel führte das Team von Aleksandar Scepanovic die taktischen Anweisungen nach Maß aus, und ließ den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen. Man unterstützte sich, half dem Anderen. Vieles wurde richtig gemacht. Franjo Bubalo erwischte an diesem Abend nicht seinen besten Tag. Prompt sprangen andere Mitspieler in die Bresche. Eine insgesamt sehr gut harmonierende Karlsruher Mannschaft siegte mit 91:74 und überschritt zeitgleich zum ersten Mal die 90-Punkte-Marke in dieser Saison. Bis zur Halbzeit erzielten die Gastgeber 38 Punkte, nach dem Seitenwechsel waren es starke 53 Punkte.

Mit einer Bilanz von 8:0 Punkten gehen die KIT SC GEQUOS als bislang ungeschlagener Tabellenführer in die kommende Begegnung. Schon am nächsten Samstag, den 25. Oktober, geht es in Limburg zum nächsten Auswärtsspiel mit dem gleichen Ziel: Gewinnen und eifrig Punkte sammeln.

/// KIT SC Gequos

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