Knapper Sieg der Lacrosse-Damen A gegen Tübingen

 

Am Samstag, den 26.10.2019, machten sich die Bundesliga-Damen bereits um 8 Uhr auf nach München, wo ihr zweites Spiel der Saison gegen TSG Tübingen anstand. Doch der strahlend blaue Himmel trügte.

Die Mannschaft ging selbstbewusst und mit hohen Zielen in das Spiel. Immerhin war der Auftaktsieg gegen Stuttgart in der Woche zuvor äußerst Erfolgreich. Doch schnell wurde klar, dass das Spiel gegen die Tübingerinnen diesmal knapper als in den Jahren zuvor verlaufen würde. Die Tübingerinnen überraschten mit einem großen Kampfgeist und einer torhungrigen Attack. Verunsichert von den starken Gegner ließen sich die Karlsruherinnen aus dem Konzept bringen. Die sonst so starke Defense zeigte sich beirrt und auch vor dem gegnerischen Tor konnten die Karlsruherinnen nicht ihre gewohnte Leistung zeigen und verloren bei hektischen Aktionen immer wieder den Ball. So stand es nach dem ersten Quarter 3:3. Trainerin Anne versuchte die Karlsruherinnen durch motivationsdurchtriebende Ansagen zu beruhigen, doch auch im zweiten Quarter wirkten die Tübingerinnen besser eingespielt und konnten durch schnelle Angriffe mit 6:5 zur Halbzeit in Führung gehen.

In der Halbzeitpause appellierte Coach Anne an den Kampfgeist der Karlsruherinnen. Die erste Halbzeit sollte vergessen und von nun an eine sichere Spielweise und vor allem das sonst so abgestimmte Zusammenspiel auf den Platz gebracht werden. Nach zwei Toren hintereinander, sah es so aus als ob der Plan aufging, die Karlsruherinnen gingen mit einem Tor in Führung. Dieser Spannung waren jedoch nicht alle gewappnet. Die Bänder von Karoline Haack hatten genug. Sie verabschiedeten sich in dramatischster Form. Nachdem auch der Doktor der Meinung war, dass ein rechter Fuß normalerweise nicht im 90° Winkel nach links abhängen sollte, verabschiedeten sich zwei Karlsruherinnen und fünf Rettungssanitäter ins Krankenhaus. Das Team war fest entschlossen sich von dieser Unterbrechung nicht verunsichern zu lassen und das Spiel für sich zu entscheiden. Sie behielten die Nerven und konnten – passend zu diesem dramatischen Tag – das entscheidende Tor in der 57. Spielminute zum 9:8 schießen.

Wir bedanken uns bei allen Teams für die tatkräftige Unterstützung und Genesungswünsche. Es handelt sich um Glück im Unglück – die Bänder sind „nur“ gerissen, es ist keine OP nötig.

Nun freuen wir uns auf das nächste Heimspiel gegen Würzburg am 9.11.!

 

Für den KIT SC spielten:

 

Anne Rubin, Pauline Bauer, Agnes Böckenhoff, Rosa-Rafaela Frietsch Musulin, Theresa Schneider, Ute Koller, Julia Riedel, Marina Kreutz, Bianca Lachenmann, Hannah Storm, Gina Kaysan, Sarah Klein, Karoline Haack, Johannah Jüpner und Jeanette Mahlstedt

 

 

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One Passion, One Club. KIT SC.