Volleyball Herren - Spielbericht Kleinsteinbach

Nach der herben Niederlage Mitte Januar gegen die VSG Mannheim und einer Woche Spielpause wartete mit Kleinsteinbach der nächste Gegner. Coach Ana hat die Mannschaft durch intensives Annahme- und Aufschlagtraining auf den schnellspielenden Gegner eingestellt.

Trotz der intensiven Vorbereitung auf den Volleyballnachbarn aus dem Pfinztal wurden wir im ersten Satz geradezu überrumpelt. Starke Kleinsteinbacher Aufschläge erschwerten es uns, ein sauberes Angriffsspiel aufzubauen. Im Gegenzug waren unsere Aufschläge dann doch zu schwach, und insbesondere über die Mitte konnten die Gegner immer wieder punkten. Der Satz ging deutlich mit 25:15 an den Gegner.

Im zweiten Satz fanden wir besser ins Spiel. Insbesondere Lenny war in der Mitte eine Macht im Block und holte einen Ball nach dem nächsten runter. Nicht selten landete der Ball, auch aufgrund seiner unwirklichen Hangtime, vor ihm auf dem Boden. Roland konnte seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene setzen und war selbst eine Bank in der Abwehr. Eine 15:18 Führung reichte uns jedoch nicht, den Satzgewinn mitzunehmen. Die Nerven flatterten wie so oft in diesem Jahr, und die Kleinsteinbacher holten sich auch den zweiten Satz (25:23).

Der dritte Satz war extrem ausgeglichen, mit teilweise sehr langen Ballwechseln. Einmal mehr war Lenny hier das Zünglein an der Waage, und drückte dem Satz mit weiteren Blocks seinen Stempel auf. Anzumerken sei hier auch das erfolgreiche Angriffsspiel von „Simon Zweite“, der eine solide 100%-Quote über die Mitte vorweisen konnte. In diesem Satz schaffen wir es dann, uns gegen Ende den entscheidenden Vorsprung zu erkämpfen und ihn ausnahmsweise auch mal zu halten (22:25).

Der letzte Satz war dann wieder ein Satz zum Vergessen. Wie aus dem Nichts waren wir zu Satzbeginn fünf Punkte im Rückstand. Schlussendlich gab es viele Diskussionen auf dem Feld, die das Spielgeschehen natürlich nicht zum besseren gewandt haben. Den vierten und letzten Satz mussten wir mit 25:13 abgeben.

Abschließend müssen wir uns damit trösten, dass wir einen Satz gewonnen und phasenweise gut gespielt haben. Besserung ist in Sicht. Am nächsten Wochenende kommt Schwenningen nach Karlsruhe. Im Hinspiel sahen wir dort nicht gut aus, aber wir werden versuchen den Heimvorteil für uns zu nutzen.

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